Wann eine Kurzbewerbung Sinn machtGerade wenn Sie blind bzw. initiativ an Unternehmen herantreten, ist das Versenden von einer kurzen Bewerbung sinnvoll. Sie werden bei diesen Bewerbungsformen von einem Betrieb nicht dazu aufgefordert eine Bewerbungsmappe einzureichen, sondern gehen von selbst auf Unternehmen zu. Um sich einen ersten Eindruck von Ihnen und Ihrem beruflichen Werdegang zu verschaffen, ist eine Kurzbewerbung gänzlich ausreichend. Auch kann es Ihnen bei einer telefonischen Kontaktaufnahme mit einem Betrieb passieren, dass Ihr Gesprächspartner zumindest soweit an Ihrer Qualifikation interessiert ist, dass er Sie um die Zusendung einer Kurzbewerbung bittet. Damit signalisiert der Arbeitgeber bzw. Personalentscheider weiterführendes Interesse und möchte weitere Zeit in die Begutachtung einer Kurzbewerbung investieren. Kurzbewerbungen können auch sinnvoll sein, wenn es um Stellen mit einem geringen Qualifikationsprofil geht. Möchten Sie zur Überbrückung der Wartezeit auf einen Studienplatz einige Monate auf dem Bau arbeiten, wird Sie niemand um die Einreichung einer kompletten Bewerbungsmappe bitten. Kurz: wenn Sie ein Arbeitgeber um die Einreichung einer Kurzbewerbung bittet, möchte er keine ganze Bewerbungsmappe erhalten. Halten Sie sich bitte daran. Verfassen Sie ein übliches Anschreiben und schicken Sie Ihren Lebenslauf samt Lichtbild an den Arbeitgeber. Legen Sie auch dabei Wert darauf, sich kurz und prägnant auf die Bedürfnisse des Betriebes abgestimmt darzustellen. In der Regel werden Sie der Einreichung einer kompletten Bewerbungsmappe nicht entgehen. Findet Ihre Kurzbewerbung Gefallen, wird Sie der Arbeitgeber im nächsten Schritt entweder um die Zusendung einer Mappe oder zu einem Vorstellungstermin bitten, zu dem Sie auch Ihre Zeugnisse mitbringen müssen. Handelt es sich nicht um Stellen mit einem geringen Qualifikationsprofil wird jeder Arbeitgeber vor dem Unterschreiben eines Arbeitsvertrages einen Blick auf Ihre Zeugnisse werfen wollen.
|