So sind in Deutschland nur ca. 1% der arbeitenden Bevölkerung in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt. Im Vergleich dazu sind es in den Niederlanden ca. 2,5 %, in Frankreich ca. 2,1% und in England sogar 5,0 %. Die deutsche Zeitarbeit setzt pro Jahr über 3 Milliarden Euro um. Der Markt teilt sich hierbei zu 30% auf die 5 Branchenriesen Randstad, Persona Service, Adecco und Manpower. Die Zeitarbeit dient vielen Arbeitslosen als Wiedereinstieg in den Beruf. So waren nahezu 60% aller Zeitarbeiter vor dem Einstieg in die Zeitarbeit arbeitslos. Trotzdem hat die Zeitarbeit nach wie vor mit einigen Vorurteilen zu kämpfen. So beurteilen besonders die älteren Arbeitnehmer ab 45 Jahren die Zeitarbeit überwiegend kritisch und ablehnend, obwohl sie meist selbst keine Erfahrung damit gemacht haben. Jüngere Menschen nutzen die Zeitarbeit gerne nach der Ausbildung, um einen beruflichen Einstieg zu finden und unterschiedliche berufliche Erfahrungen zu sammeln. Aufgrund der besonderen Anforderungen im Geschäft der Zeitarbeit, wurde auch im Ausbildungsbereich reagiert. Seit dem 1. August 2008 gibt es in Deutschland den Ausbildungsberuf Personaldienstleistungskaufmann/-frau. Ein bedeutender Teil der Arbeitnehmer der Zeitarbeit sind im gewerblichen Bereich tätig. Ungelernte und gering qualifizierte Hilfsarbeiter stellen die größte Gruppe der Zeitarbeiter dar. Danach folgen die Dienstleistungsberufe an zweiter Stelle. Nach wie vor stellt die Zeitarbeit ein mögliches Sprungbrett in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis dar. So werden ca. 30% der Zeitarbeiter von dem Unternehmen in das sie entliehen wurden, unbefristet übernommen. Sollten Sie aktuell auf Stellensuche sein, stellt das Bewerben bei Zeitarbeitsfirmen zwar eine Möglichkeit dar, aber bei weitem nicht die Beste, die Sie wählen können. Für weitere erfolgsversprechende Möglichkeiten der Stellensuche, empfehlen wir Ihnen die Einführung in die Stellensuche. Weiterführende Informationen zum Thema Zeitarbeit finden Sie bei www.personalorder.de
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