Soft Skills vs. Hard Skills
Fähigkeiten, Kompetenzen und somit auch Stärken und Schwächen lassen sich in zwei Kategorien einteilen. Zum einen gibt es die Hardskills, die die fachliche Kompetenz, wie Ausbildung, Qualifikationen und Fachwissen meinen. Softskills meinen dagegen die sozialen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Problemlösungsfähigkeit oder auch Führungsfähigkeit.
Eine sehr umfangreiche Auswahl der Hard und Soft Skills finden Sie bei der Jobbörse der Agentur für Arbeit, wenn Sie ein eigenes Bewerberprofil anlegen. Auf einen Blick können Sie sehen, wann Fähigkeiten tatsächlich zu den Hard Skills dazugehören und welche Fähigkeiten eher den Soft Skills dazugerechnet werden.
Hier können Sie sich in Ruhe, online und kostenlos eine Liste vieler Fähigkeiten ansehen und Sie darauf überprüfen welche von den möglichen Fähigkeiten auf Sie zutreffen könnten.
Zudem können Sie unterschiedliche Ausprägungen Ihrer Stärken und Schwächen vornehmen. Die Teamfähigkeit kann nur vorhanden sein oder Sie können besonders stark teamfähig sein.
Ihre Vergangenheit
Um Ihren Stärken und Schwächen auf die Spur zu kommen, können Sie sich Situationen aus Ihrer Vergangenheit genauer betrachten. Erinnern Sie sich an Herausforderungen, Problemstellungen und Aufgaben, sowohl beruflicher wie auch privater Natur, die Sie zu lösen hatten.
Wie sind Sie dabei vorgegangen? Wo lagen Ihre Stärken dabei, womit hatten Sie eher Schwierigkeiten? Was war Ihr konkreter Beitrag, Ihre Leistung, Ihr genaues Vorgehen um zur Lösung der Aufgabe, des Problems zu kommen?
Die Antworten auf diese Fragen liefern Ihnen Ihre Stärken, Ihre Kompetenzen, Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die Schwächen erkennen Sie entsprechend an den Bereichen in denen Sie Schwierigkeiten hatten.
Der Vorteil bei dieser Methode liegt darin, dass Sie anhand von Praxisbeispielen erkennen können, wie Sie tatsächlich durch Ihre Stärken und Schwächen anliegende Aufgaben gut bzw. weniger gut bewältigt haben. Denn es reicht nicht aus, seine Stärken und Schwächen nur zu kennen und benennen zu können.
Genau so wichtig ist es, die Stärken und Schwächen anhand konkreter Beispiele Vorgesetzten und Personalentscheidern realitätsnah zu vermitteln. Ein Gegenüber muss nach einem Gespräch über Ihre Stärken und Schwächen erkennen können, wie er Ihre Stärken gewinnbringend im Berufsalltag einsetzten kann und Ihre Schwächen kein Handicap auf der zu besetzenden Stelle sein werden.
Hier ist der Umgang mit den Hardskills etwas einfacher. Entweder Sie können mit MS Office umgehen oder Sie haben noch nie mit MS Office gearbeitet. Es bleibt nur zu klären wie gut Sie das MS Office Paket beherrschen. Sind Sie dabei eher ein Anfänger oder ein Profi.
Bei den Softskills wird es etwas schwieriger. Denn selbst sieht man sich generell lieber als teamfähiges Mitglied als sich dem Feedback z.B. der Kollegen zu stellen, die wahrnehmen, dass Ihre Beiträge zwar häufig kommen jedoch selten etwas tatsächliches zur Lösung beitragen, sondern eher als überflüssig empfunden werden. Hier hilft neutrales Feedback von einer Person Ihres Vertrauens von außen.
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